| Termine |
Turmfest
Beginn: 22.06.2012
Verkaufsoffener Sonntag
Beginn: 24.06.2012
3. Rheydter Grillmeisterschaft
Beginn: 15.07.2012
Fest am See
Beginn: 28.07.2012
Sommermusik Schloss Rheydt
Beginn: 17.08.2012
| Kontakt |
Rheydter City-Management
Interessengemeinschaft e.V.
Postfach 20 10 10
41210 Mönchengladbach
Telefon (0174) 21 06 040
Fax (02166) 25 46 34
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| News/Nachlese |
Rheydt blüht auf!
Gerade vor und während der Bauphase in Rheydt hat es sich das Rheydter ...
Pressemitteilung Parken in Rheydt
Der neue Flyer zeigt die günstige Parksituation in der Rheydter Innenstadt. Es ist von erh...
Presseerklärung Jahreshauptversammlung 2012
Am 22.03.2012 fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Rheydter City-Management Inte...
Geschäft Make-up Café auf der Stresemannstraße eröffnet
Am 15. März 2012 eröffnete die Siegerin des IHK-Gründerwettbewerbs, an dem sich das Rheydt...
Pressemitteilung Rheydter Taler
Pressemitteilung vom 29.02.2012
Nachrichten und Nachlese
Standpunkte zu den städtebaulichen Perspektiven aus Sicht des Rheydter City-Managements anlässlich des Workshops MG3.0
Aus Sicht des Rheydter City-Managements gilt es für die Zukunft die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und aus einer vermeintlichen Wettbewerbssituation zwischen Mönchengladbach und Rheydt ein Miteinander zum Wohle des Ganzen zu machen. Zwar ist das Bild von den doppelten Herzen sinnbildhaft und ausdrucksstark, im Prinzip geht es jedoch - um bei der Anatomie zu bleiben - um zwei Organe, die ohne einander nicht überlebensfähig sind und das ganze System aufrechterhalten.
Die Fehler, die in den letzten Jahrzehnten von der Politik und der Verwaltung gemacht wurden, lassen sich schwerpunktmäßig auf zwei Aspekte reduzieren:
Dies betrifft zum einen den Umstand, dass es wohl kaum eine andere Stadt in Deutschland gibt, die auf einer derartigen Fläche so viele Super- und Cash & Carry Märkte aufzuweisen hat wie Mönchengladbach. Hierbei wurden insbesondere innenstadtrelevante Produkte an die Peripherie der Zentren geschoben, sodass es zwangsläufig zu einem hohen Leerstand an Geschäftslokalen innerhalb der Zentren kam.
Für Rheydt lässt sich dies insbesondere anhand der Supermärkte auf der Mittelstraße/Dahlener Straße und als letzte Großbaumaßnahme anhand des Real Marktes auf der Moses-Stern-Straße verdeutlichen. In der Rheydter Innenstadt gibt es lediglich noch einen Lebensmittelmarkt, in dem auch ältere, nicht so mobile Menschen sich mit ihrem täglichen Bedarf eindecken können.
Als zweiter wesentlicher Aspekt ist die Verstärkung des sozialen Wohnungsbaus in der Vergangenheit innerhalb der Stadt zu kommentieren. Dies führte in der Konsequenz dazu, dass einkommensschwache Bürger aus dem Umland nach Mönchengladbach zogen und - da sie Anspruch auf finanzielle Unterstützung durch den Staat/die Stadt hatten - den Sozialhaushalt der Stadt in vermehrtem Maße belasteten.
Hinzu kommt, dass diese Bevölkerungsgruppe sich nur für preiswerte Produkte im Einzelhandel interessieren konnte. Logische Konsequenz war, dass immer mehr so genannte "1-Euro-Shops" eröffneten.
Diese Entwicklung gilt es im Rahmen des Masterplans zu stoppen.
Es gilt altersgerechten Wohnraum in den Innenzentren zu schaffen, für Bürger, die auch ohne staatliche Hilfe ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Viele dieser Bürger leben heute am Rande der Stadt, sind jedoch zukünftig, da ihre Mobilität nachlassen wird, auf einen citynahen, angemessenen Wohnraum angewiesen.
Mit dem Standort der Hochschule in Mönchengladbach hat die Gesamtstadt ein hohes, unbekanntes und wenig benutztes Pfand in der Hand. Das hohe Ansehen der Hochschule, auch im internationalen Wettbewerb, muss im Rahmen des Masterplans genutzt werden.
Nur wenige Studenten wohnen tatsächlich in Mönchengladbach und Rheydt, viele sind Pendler. Für die Studenten muss ein geeigneter, citynaher Wohnraum auch in Form von Studentenwohnheimen geschaffen werden; die sich daraus ergebenden positiven Konsequenzen sind in Städten wie Aachen und Münster spürbar festzustellen. Dies gilt sowohl für den gastronomischen Bereich, wie aber auch für eine offene, junge Kultur.
Die Neuansiedlung von großflächigen Supermärkten und Einzelhandel gilt es zu stoppen. Die beginnende Diskussion über die Nutzung des Post-Areals in Rheydt mit einem Supermarkt ist diesbezüglich kontraproduktiv. Das Post-Areal liegt außerhalb des zentralen Einkaufskarrees in Rheydt und würde wie der Real Mark und die Supermärkte auf der Mittelstraße zu einer weiteren Abwanderung aus der Innenstadt hin zur Peripherie führen.
In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass auch die Umwidmung von Grünflächen zu "Bauland" die Lebensqualität in der Stadt vermindern wird. Es geht aus Sicht des Rheydter City-Managements insbesondere auch darum, die kleinen grünen Oasen wie an der Kreuzung Limitenstraße/Moses-Stern-Straße oder Odenkirchener Straße/Moses-Stern-Straße oder am Rheydter Marktplatz zu erhalten und auch neue anzulegen.
Solche Flächen, mögen sie auch klein sein, sind Orte des Verweilens und die grüne Lunge einer Stadt. Dieses Postulat ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass das CI von Rheydt schon seit Jahrzehnten von Blumen und Pflanzen geprägt ist.
Diesen Aspekt gilt es bei der zukünftigen Planung im Rahmen des Masterplans zu berücksichtigen. Nur ein mit Botanik aufgelockerter Innenstadtkern mit einem gut geführten Einzelhandelssortiment lässt die Menschen gerne in der Stadt verweilen und bummeln.
Es ist sinnlos, einen Konkurrenzkampf zu den Outlets in Roermond oder zur Kö in Düsseldorf aufzunehmen. Stattdessen sollte ein CI für die Gesamtstadt erarbeitet werden, das nach außen eine positive, neugierig machende Ausstrahlung hat.
Derzeit wird dies nur durch die Borussia verkörpert, immer nachhaltiger auch durch die Logistikzentren. Für den Lebensraum "Stadt" gibt es nichts Vergleichbares. Dies gilt es im Rahmen des Masterplans zu ändern.

